DEUTSCHER
CSR-PREIS
2019
Deutscher
CSR-Preis 2019
Unternehmensstrategie

Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung hat in vielen deutschen Unternehmen eine große Tradition und wird gerade im Mittelstand oft als selbstverständlich angesehen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen. Kunden und Geschäftspartner hinterfragen das Verhalten von Herstellern und Dienstleistern immer genauer. Eine umfassende CSR-Strategie als Teil der Unternehmensstrategie ist die Antwort auf diese Anforderung. Der Einbezug von CSR in alle unternehmerischen Fragen eröffnet neue Chancen.

Öffentlichkeitswirksam

Mit der Verleihung des Deutschen CSR-Preises geben Veranstalter, Mitveranstalter und Beirat des Deutschen CSR-Forums herausragenden Leistungen im Bereich CSR eine öffentlichkeitswirksame Plattform. Sie tragen dazu bei, dass gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und im Unternehmen wahrgenommen wird. Die verschiedenen Kategorien des Preises berücksichtigen die vielfältigen Möglichkeiten, CSR zu leben und nachhaltig zu wirtschaften. 2019 wird nur der Deutsche CSR-Award verliehen. Erst 2020 wird der gewohnte, alljährliche Rhythmus in allen Preiskategorien wieder aufgenommen.

Ermutigend

Die Auszeichnung mit dem Deutschen CSR-Preis ist eine hohe Anerkennung für Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig soll dieser Preis andere Menschen in verantwortlicher Position ermutigen, sich ebenfalls für CSR in ihrem Umfeld einzusetzen und sich um den Preis zu bewerben. Die Jury achtet darauf, dass Unternehmen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung ausgezeichnet werden. Wichtig sind Einsatz und Engagement. Und jedes ausgezeichnete Projekt soll zur Nachahmung motivieren.

Der CSR-Award

Auszeichnung einer Persönlichkeit für ihre Lebensleistung.

Der „CSR-Award“ ist das Markenzeichen des Deutschen CSR-Preises. Mit dieser Auszeichnung ehrt das Deutsche CSR-Forum zukunftsweisende Persönlichkeiten, die eine nachhaltige Denkweise mit innovativen Lösungsansätzen und einer herausragenden gestalterischen Wirksamkeit vereinen.

Preisträger „Deutschen CSR-Award 2019“
Albert Berner
Albert Berner

Mit Albert Berner zeichnet das Deutsche CSR Forum einen Unternehmer aus, der in über 60 Jahren bewiesen hat, dass sich wirtschaftlicher Erfolg und sozialverantwortliches
unternehmerisches Handeln nicht ausschließen müssen, sondern gegenseitig ergänzen
können. „Verantwortung zu übernehmen“ heißt die Leitlinie von Albert Berner. Er stellt an sich selbst den Anspruch, mit seiner Arbeit das Wohl seiner Mitarbeiter und der Menschen in unserer Gesellschaft zu fördern.

Die festliche Preisverleihung fand am Mittwoch, den 3. April 2019 um 18:30 Uhr, im Rahmen des „Deutschen CSR-Forum“ im Haus der Wirtschaft, Stuttgart statt. Erwin Teufel der ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, würdigte den Preisträger:
„Albert Berner steht für wirtschaftliches Handeln, dem die soziale Verantwortung gegenüber den mit ihm verbundenen Menschen immer sehr wichtig war. Bis heute sind die Werte des Firmengründers tief in der DNA der Berner Group verwurzelt“ so Erwin Teufel.

Bereits mit 21 Jahren machte sich Albert Berner 1957 im heimischen Künzelsau mit einer Schraubenhandlung selbständig. Sein Startkapital waren 3.000 DM, ein altes Auto und ganz viel Mut. Heute ist die Berner Group ein international agierendes Handelsunternehmen mit rund 8.500 Mitarbeitern in mehr als 50 Gesellschaften, die sich auf 25 Länder verteilen. Handwerker finden bei Berner, was sie für ihre Arbeit brauchen: vom Profi-Werkzeug bis zur Komplettausstattung für Kfz-Werkstätten.

„Verantwortung zu übernehmen“ heißt die Leitlinie von Albert Berner. Er stellt an sich selbst den Anspruch, mit seiner Arbeit das Wohl seiner Mitarbeiter und der Menschen in unserer Gesellschaft zu fördern. Im praktischen Unternehmensalltag wurde dies beispielsweise in den Jahren der globalen Wirtschaftskrise 2008/2009 deutlich. Trotz teilweise deutlicher Umsatzrückgänge verzichtete Berner auf Kurzarbeit oder Entlassungen.
Deutlich wird diese Haltung auch bei der Auswahl und Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am französischen Berner-Standort St. Julien-du-Salut wurde von Anfang an das Thema Integration in den Mittelpunkt der Personalpolitik gestellt. Heute befinden sich unter den 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 100 Menschen mit einer Behinderung. Über das Unternehmen hinaus wirkt Albert Berner seit vielen Jahren auch durch seine gleichnamige Stiftung, die er 1995 anlässlich seines 60. Geburtstags ins Leben rief. Diese Stiftung unterstützt Kinder und Erwachsene im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich sowie im Bildungswesen. Die Liste der geförderten Projekte reicht vom Familienhaus im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg bis zur Hausaufgaben- und Lernbetreuung.
Ein Höhepunkt in der Unternehmensgeschichte war die internationale CSR-Aktion: „60 Jahre-60 Projekte“ aus Anlass des 60-jährigen Firmenjubiläums 2017. Über 600 Mitarbeiter, Führungskräfte und Kunden engagierten sich weltweit in 60 wohltätigen Projekten rund um die Standorte der Berner Group. 9.600 Arbeitsstunden wurden so in den Bau mobiler Hütten für Obdachlose in Köln, die Renovierung einer Förderschule für geistig behinderte Kinder im portugiesischen Tires oder die Organisation und Durchführung eines Sommerfestes für die Erdbebenopfer im italienischen Accumoli investiert.

Die Jury des Deutschen CSR-Preises unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schuster sieht in Albert Berner eine Unternehmerpersönlichkeit, die für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit steht, und deshalb mit dem Deutschen CSR-Award 2019 für sein vorbildliches gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet wird.
„Die Preisverleihung an Albert Berner würdigt einen Menschen, der sein ganzes Leben lang die Grundsätze gesellschaftlicher Verantwortung als Unternehmer lebt und Vorbild ist“, betont Prof. Dr. Wolfgang Schuster. „Mit seinem Engagement leistet er einen wertvollen Beitrag, den Gedanken an die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen zu verbreiten.“

„Sein konsequentes im Unternehmen gelebtes Wertesystem war ausschlaggebend für seine Auszeichnung zum CSR-Award. Albert Berner ist ein echtes Vorbild – und wir brauchen Vorbilder. “Ich bin fest davon überzeugt, dass die Wirtschaftsunternehmen und die Organisationen der Zivilgesellschaft und jeder einzelne Bürger eine große Verantwortung zu übernehmen haben, unser soziales Umfeld im Sinne eines menschlichen Miteinanders zu verteidigen und sich für eine saubere Umwelt insbesondere für die künftigen Generationen einzusetzen. Das CSR-Forum ist dafür ein wichtiger Mahner und Impulsgeber“ sagt Prof. Dr. h.c. Matthias Kleinert, Ehrenvorsitzender des Deutschen CSR-Forums.

300 Ehrengäste aus der Wirtschaft, Politik, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und den Medien werden am Abend des 03.04.2019 die Verleihung des Deutschen CSR-Award für herausragendes CSR-Engagement an Albert Berner feiern.

Das Deutsche CSR-Forum ist ein internationaler Kongress für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, der am 3. April 2019 zum 15. Mal in Folge stattfindet und unter dem Motto Ökonomie des Klimawandels und Nachhaltiges Finanzsystem steht.

Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind vielfältig und existentiell – ein Veränderungs- und Kulturentwicklungsprozess steht an. Denn die Erde spricht mit uns. „Dieser Entwicklungsprozess zu mehr Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit kann sich nur in einem vertrauensvollen Dialog sinnvoll entfalten. Voneinander lernen und miteinander gestalten ist die Devise des Forums“, bestätigt Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Kuratoriumsvorsitzender des Deutschen CSR-Forums und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.

Video CSR-Award 2019
Albert Berner
Video Vimeo: Deutscher CSR Preis 2019 - Albert Barner
Der Laudator
Prof. Dr. h.c. Erwin Teufel

Im Jahr 2017 begingen die rund 8.200 Mitarbeiter der Berner Group den 60. Geburtstag ihres Unternehmens. Die Frage, die man sich vor Beginn der Planungen stellte: „Wie feiert man das? Nimmt man viel Geld in die Hand und lädt zum Mega-Konzert? Stellt man sich ein Denkmal vor die Zentrale? Startet man eine bundesweite Anzeigenkampagne, in der man sich selbst lobt?“ Christian Berner, der Sohn des Gründers Albert Berner und Vorstandsvorsitzende hörte sich das alles an und sagte dann: „Nein, das ist es nicht, was mein Vater und meine Mutter mir vorgelebt haben. Wir sind ein Familienunternehmen. Unser Erfolg, unsere Geschichte und Entwicklung basieren auf Werten. Bei uns gibt es eine gewachsene Kultur der Hilfsbereitschaft und der sozialen Verantwortung. Das sind wir.“ Und so investierte das Unternehmen mehr als eine halbe Million Euro in 60 soziale Projekte in Europa und gab den Mitarbeitern einen Tag arbeitsfrei, um in mehr als 9.600 Arbeitsstunden mitzuhelfen, um beispielsweise Obdachlosenunterkünfte zu bauen, Schulen zu reparieren oder Kindergärten zu renovieren.

Lieber Albert Berner,
Liebe Familie Berner,
Sehr geehrte Mitglieder des Kuratoriums
des deutschen CSR Forums,
Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist mir eine große Ehre, heute hier die Laudatio für Herrn Albert Berner, den Preisträger der CSR-Auszeichnung 2019 halten zu dürfen. Die eingangs erwähnte Geschichte zeigt, das Albert Berner im Jahr 1957 nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen gegründet hat. Er hat damals auch gleichzeitig den Grundstein für ein Unternehmen gelegt, dem die soziale Verantwortung gegenüber den mit ihm verbundenen Menschen immer sehr wichtig war.

Verantwortung übernehmen: So lautete eine Leitlinie des Unternehmers Albert Berner. Der Anspruch: Das Wohl seiner Mitarbeiter und der Menschen in unserer Gesellschaft verbessern. Bis heute sind die Werte des Firmengründers tief in der DNA der Berner Group verwurzelt. Neben seinem außergewöhnlichen Einsatz für seine Belegschaft, gründete Albert Berner die gleichnamige Stiftung, die sich für die Förderung von Menschen im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich sowie im Bildungswesen einsetzt. Für sein Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und wurde zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.

Für Albert Berner war soziale Verantwortung eine Selbstverständlichkeit als Unternehmer. Bereits am Tag der Firmengründung im Jahr 1957 hat er mit lediglich 21 Jahren sehr viel Courage bewiesen. Zunächst stand er allein da, ausgerüstet lediglich mit einer Portion Mut und Erfolgshunger, sowie einem Startkapital von gerade einmal 3.000 Mark und einem alten Auto. Sein Mut wurde belohnt, denn das Unternehmen wuchs schnell. Mehr und mehr Mitarbeiter kamen hinzu. Bereits 1969 eröffnete die erste Auslandsgesellschaft in Belgien, weitere Standorte im Ausland folgten. Dabei übernahm er vom ersten Tag an die soziale Verantwortung für seine Belegschaft, aber auch für die Städte und Regionen, in denen die Berner Group tätig ist. Heute arbeiten 8.200 Mitarbeiter an 25 europäischen Standorten für die Unternehmensgruppe.

Ein wichtiges Anliegen war Albert Berner die Inklusion von Menschen mit Behinderung. So setzte er sich dafür ein, dass unter den rund 1.400 Angestellten am neuen französischen Berner-Standort in St. Julien-du-Sault etwa 100 Mitarbeiter mit Behinderung beschäftigt wurden. Maßgeblich für eine erfolgreiche Inklusion: Die betreffenden Kolleginnen und Kollegen wurden voll und ganz in die Arbeitsabläufe des Werks eingebunden. Eine außergewöhnliche Maßnahme, die verdeutlicht, was Albert Berner unter unternehmerischer Verantwortung versteht: Relevant ist, was das Wohl der Mitarbeiter und der Menschen in unserer Gesellschaft verbessert. Für diese Bemühungen ernannte der damalige französische Staatspräsident Jaques Chirac ihn im Jahr 2004 zum Ritter der französischen Ehrenlegion. Eine Ehre, die nur wenigen Nicht-Franzosen zuteilwird. Albert Berner sei „ein leuchtendes Symbol für Erfolg und Unternehmergeist“, so Präsident Chirac.

Anlässlich seines 60. Geburtstages im Jahr 1995 wurde die gemeinnützige Albert Berner-Stiftung durch ihn ins Leben gerufen. Sie setzt sich für die Unterstützung von Kindern und Erwachsenen im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich sowie im Bildungswesen in seiner Heimatregion Hohenlohe ein. Entscheidend für das Ehepaar Berner ist dabei: die geförderten Projekte sollen langfristig und nachhaltig wirken.
So wird eine breite Vielfalt an Initiativen gefördert, die Menschen in schwierigen Lebensphasen unterstützt. Darunter befinden sich Einrichtungen wie die Diakonie oder ein Projekt zur Hausaufgaben- und Lernbetreuung. Ein durch die Stiftung initiiertes Benefizkonzert sammelt jährlich weitere Spenden für den guten Zweck. Mithilfe der Erlöse und einer zusätzlichen Zuwendung der Albert Berner-Stiftung konnten jüngst so die komplette Einrichtung eines ganzen Familienhauses im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg finanziert werden. Insgesamt zwölf Personen und ein Hund haben nun dort ein neues Zuhause gefunden. Eine lange Tradition hat außerdem das Engagement für das SOS-Kinderdorf. Die Arbeit der Stiftung ist hier auch zum Vorbild geworden: Mittlerweile unterstützen viele europäische Berner-Vertriebsgesellschaften die Kinderhilfsorganisation.

Zehn Jahre nach Gründung der Stiftung wurde der unermüdliche Einsatz Albert Berners mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. „Als bodenständiger Unternehmer fühlt sich Albert Berner bis heute seiner Heimatstadt Künzelsau und dem Hohenloher Land in besonderer Weise verbunden und verpflichtet. Dieses Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ist sichtbares Zeichen, die verdienstvollen Tätigkeiten eines Bürgers um das Gemeinwohl in einer Gesellschaft anzuerkennen und zu würdigen“, so die Laudatio. Auch seine Ehefrau, Ursula Berner, muss an dieser Stelle unbedingt auch genannt werden. Als Stiftungsratsvorsitzende prägt sie das Handeln der Albert Berner-Stiftung maßgeblich. Über die Stiftung gestaltet und lebt sie das soziale Engagement weiter, das davor vor allem aus der Berner Group heraus erfolgte. Der damalige Bundespräsident, Prof. Dr. Horst Köhler, verlieh ihr 2009 für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande. Außerdem wurden beide gemeinsam zu Ehrenbürgern ihrer Heimatstadt Künzelsau ernannt. Eine Auszeichnung, die Albert Berner besonders stolz gemacht hat, denn er fühlt sich seiner Heimat und den dort lebenden Menschen besonders verpflichtet.

Das Verantwortungsbewusstsein der Familie Berner war für das Familienunternehmen Berner Group jederzeit prägend, auch in schwierigen Zeiten. Albert Berner war immer darauf bedacht, langfristig zu handeln und nicht den kurzfristigen Profit im Blick zu haben. So verzichtete er in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 ganz bewusst darauf, Kurzarbeit einzuführen oder gar über Entlassungen nachzudenken, obwohl sich die damals schwache Konjunktur auch auf die Unternehmensumsätze ausgewirkt hat. Ihm war es wichtiger, seinen Mitarbeitern einen sicheren und dauerhaften Arbeitsplatz zu bieten. Sie sollten wissen, dass die Berner Group als Familienunternehmen für sie da ist, auch in schwierigen Zeiten.

Diese Haltung wurde auch dem Nachfolger an der Unternehmensspitze, Christian Berner, immer vorgelebt. Als er 19 Jahre alt war, durfte er in der Region am Bodensee einen Berner-Außendienstmitarbeiter begleiten, damit er das Vertriebsgeschäft besser verstehe. Er traf dort einen sehr engagierten und sympathischen Mann, der nach der Geburt seines Kindes zudem überglücklich war. Wenige Tage nach der Begegnung erfuhr Christian Berner vom plötzlichen Kindstod, der die Familie des Mitarbeiters heimgesucht hat. Albert Berner zögerte keine Sekunde. Der Mitarbeiter wurde sofort für ein halbes Jahr bei vollen Bezügen freigestellt. Er sollte für seine Frau da sein. Die Familie sollte frei sein von allen Verpflichtungen, um die Chance zu haben, diesen tragischen Schicksalsschlag gemeinsam zu verarbeiten.

Verantwortung übernehmen: So lautete die Leitlinie von Albert Berner – und sie gilt selbstverständlich bis heute. Über 60 Jahre sind seit der Gründung des Familienunternehmens vergangen. Gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften sind bis heute Teil der Berner Group. Die soziale Kultur, die Albert Berner in das Unternehmen eingebracht hat, wird heute von allen Mitarbeitern gelebt.

Dieser Kultur fühlt sich das heutige Management besonders verpflichtet. Als Christian Berner 2012 als Vorstandsvorsitzender der Berner Group in die Fußstapfen seines Vaters trat, war ihm klar: Angesichts der großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen wie Urbanisierung, Globalisierung und Digitalisierung stehen notwendige Veränderungen in der Unternehmensgruppe an. Die klaren Wertvorstellungen des Familienunternehmens Berner bleiben jedoch bestehen. Man vergisst nicht seine Wurzeln, man bleibt bodenständig und zuverlässig – geprägt durch den Gründer Albert Berner. Diese gelebten Werte sorgen gerade in Zeiten des Wandels für Stabilität.
Albert Berner darf sich meines Erachtens glücklich schätzen zu sehen, wie diese Werte weitergetragen werden und deshalb ist er auch heute gern und selbstverständlich immer selbst dabei, wenn es darum geht, diese Einstellung insbesondere dort sichtbar zu machen, wo Hilfe am nötigsten ist. So auch bei einem der 60 sozialen Projekte in Italien. Berner Mitarbeiter übernahmen dort die Organisation und Durchführung eines Sommerfestes für die Erdbebenopfer im italienischen Accumoli. Auch der damals 83-jähriger Albert Berner ließ es sich nicht nehmen, vor Ort zu unterstützen. Damit macht er wieder einmal deutlich, dass er sich als Unternehmer verantwortlich fühlt – für seine Mitarbeiter und die Gesellschaft als Ganzes.

Meine Damen und Herren,

es ist mir eine außerordentliche Freude, der herausragenden Unternehmerpersönlichkeit Albert Berner zu dem heutigen Preis zu gratulieren.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

CSR Preisverleihung 03 April 2019 @copy: Foto Robert Thiele

v.l.: Prof. Dr.h.c. Erwin Teufel, Ministerpräsident a.d. , Dr.Matthias Kleinert Staatssekretär a.D. , Albert Berner, Prof.Dr. Wolfgang Schuster

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